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1 Dez 2011

Awards, awards, awards…

Beitrag von Gelhausen.

Bei Best Western gibt es jedes Jahr zwei nenneswerte Auszeichnungen. Die eine ist ein internationaler Award, der von Best Western International all jenen Hotels verliehen wird, die in der jährlichen Qualitätsprüfung min. 990 von 1.000 Punkten erreichen. Wenn man bedenkt, dass bei diesem Check z.B. bereits 6 Punkte für einen klitzekleinen Fleck auf einer Gardine abgezogen werden – und es werden min 10% der Zimmer geprüft – dann kann man ermessen, wie wahrscheinlich diese Punktzahlen sind.

Kai & Daniela Gelhausen, Michael Ries

Kai & Daniela Gelhausen, Michael Ries

Michael Ries, Senior Manager Qualitätssicherung bei Best Western Deutschland, hat uns diesen Quality Award im Namen von David T. Kong, dem CEO von Best Western International, nun schon zum dritten Mal in Folge übergeben.

In Deutschland und Luxemburg wird der Quality Performance Index jährlich in einem Ranking dargestellt. Hierbei fließen neben der Qualitätsprüfung, der Erfüllung von Standards und Anzahl und Qualität von Gast-Verblüffungen vor allem auch die tatsächlichen Gästebewertungen aus hrs.de, booking.com, holidaycheck.de, hotel.de sowie direkt bei Best Western über Fragebögen und das BW-Feedback-Portal ein.

Kai & Daniela Gelhausen, Hans Gerst

Kai & Daniela Gelhausen, Hans Gerst

Hans Gerst, Präsident von Best Western Deutschland, durfte uns im Rahmen der Best Western Herbsttagung ebenfalls zum dritten Mal in Folge zum ersten Platz gratulieren.

Seit drei Jahren das beste deutsche Best Western Hotel zu sein macht uns natürlich stolz – immerhin gibt es in Deutschland knapp 200 Häuser. Es ist uns aber auch eine gerne angenommene Verpflichtung, sowohl das Hotel als auch unsere Dienstleistungen immer und immer wieder kritisch zu betrachten und an den Wünschen und Bedürfnissen unserer Gäste entlang zu entwickeln. Und wenn uns dann doch einmal jemand vom Thron stösst, dann bitte nicht, weil wir schlechter geworden sind. Dafür werden wir sorgen.

5 Okt 2011

EPD Tour Finale in Hünfeld

Beitrag von Gelhausen.

Waren das ein paar intensive Tage. Seit dem 29. September wurde der Platz des Golfclub Praforst in Hünfeld, die Driving Range, das Clubhaus und natürlich unser Restaurant nineteen von den hoffnungsvollsten Nachwuchsprofigolfern Europas belagert. Immerhin ging es nicht nur um den Sieg in Hünfeld sondern auch um den Sieg auf der Tour oder wenigsten einen der fünf ersten Plätze, die den Aufstieg in die Challengtour garantieren. Und natürlich um ein Gesamtpreisgeld von € 46.000.

Sehr bedauerlich war, dass der Führende in der Tour und letztjährige Flight-Partner von uns im Pro Am – Maximilian Glauert – verletzungsbedingt nicht dabei war. Glücklicherweise hat er aber die Challangetourkarte schon sicher. Gute Besserung noch einmal.

Das Pro Am – also das Vorturnier (3 Amateure, 1 Profi pro Flight) – bestritten wir mit dem bis dato zweit platzierten Reiner Saxton. Von Anfang an beeindruckte der uns mit seiner professionelle Einstellung, seiner guten Erziehung und sympathischen Art sowie seinem exzellenten Spiel.

Sein ebenso eloquenter wie fachlich höchst versierter Caddy Frank Smits van Waesberghe tat ein übriges dazu, uns eine sensationelle Golfrunde bei fantastischem Wetter zu bescheren. Anschließend hatten wir dann alle – der Pro natürlich akoholfrei – beim abendlichen Pro-Am-Dinner noch viel Spaß und gute Gespräche. Die Einblicke, die wir dabei in das Profi-Golf-Geschäft gewonnen haben, helfen einem durchaus zu verstehen, das Talent allein nicht reicht, um von diesem Beruf satt zu werden.

Die anschließenden drei Turniertage haben wir dann viel als Zuschauer verfolgt. Tolles Golf und manchmal auch überraschende Schwächeperioden bei dem einen oder anderen Spieler haben das Ganze wieder menschlich gemacht – Gott sei dank. Am Ende hat Reinier zwar nicht das Turnier in Hünfeld gewonnen, dafür aber die EPD Tour 2011 und versucht nun im Dezember über die Q-School sogar die Europeantour zu erreichen. Und Max ist durch seine Verletzung glücklicherweise nur auf den dritten Platz abgeruscht. Nichts passiert, fit werden und Q-School spielen.

Meine Mitarbeiter erholen sich jetzt erst einmal von den im Golfclub-Restaurant und Hotel extrem anstrengenden Tage etwas. Wir hatten auch so ein klein wenig Ausnahmezustand.

Und hier noch ein paar zusätzliche Informationen: EPD-Tour-Homepage

 

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23 Sep 2011

Sterne von heute – Stars von morgen

Beitrag von Gelhausen.

Unter diesem Motto steht dieses Jahr die Fulda EPD Tour Championchip sponsored by Job AG (und natürlich uns). Die 72 besten Nachwuchs-Golfprofis des Jahres 2011 treffen sich in Hünfeld auf der Golfanlage Hofghut Praforst, um endgültig die ersten fünf Plätze der Rangliste, die den Aufstieg in die 2. Liga, die Challange-Tour, bedeuten, auszuspielen. Top Golf auf einem Top Platz bei hoffentlich Top Wetter – so sieht`s aus.

Kai Gelhausen und Maximilian Glauert

Kai Gelhausen und Maximilian Glauert

Ganz besonders freut mich, dass der aktuell Führende Max Glauert heißt. Vor dem ersten Turniertag findet immer ein Pro Am statt: ein Professional und drei Amateure spielen in einem Flight. Da kann man staunen, wertvolle Tipps aus erster Hand bekommen und natürlich viel Spaß haben. Den hatte ich letztes Jahr mit Max und der Kontakt ist seit dem nicht abgerissen.

Also heißt es dieses Jahr Daumen drücken und in Hotel und Restaurant dafür sorgen, dass er sich ganz auf sein Spiel konzentrieren kann. Schließlich ist es ja auch nicht verkehrt, wenn jemand nächstes Jahr auf der Challenge Tour gut über uns und Best Western spricht.

Das Pro Am findet am 30. September statt, die Finalrunde vom 1. bis 3. Oktober. Austragungsort ist der Golfclub Hofgut Praforst e.V., Dr-Detlev-Rudelsdorff-Allee 3, 36088 Hünfeld, T +49 (0) 6652-9970, info@praforst.de, www.praforst.de, das Restaurant nineteen hat während des Turniers komplett geöffnet.

Direktlink zur EPD

21 Sep 2011

Weihnachts-, Winter- oder Kick Off-Party

Beitrag von Gelhausen.

Obwohl wir dieses Jahr so gar keinen echten Sommer hatten, müssen wir uns jetzt schon wieder mit dem Jahresende beschäftigen. Ganz besonders merken wir das in unserem Restaurant nineteen, das wir seit Jahresanfang im Golfclub Hofgut Praforst betreiben. Ende Oktober endet die Golfsaison und damit auch der Regelbetrieb in dieser tollen Location. Über das Jahr haben wir dort viel Gäste und Geschichten erlebt – große und kleine Turniere, volle Terrassen bei schönem und leere bei schlechtem Wetter, à la carte vom kleinen Snacks bis zum 4-Gänge-Menü und die eine oder andere Feier.

Bar & Lounge

Bar & Lounge

Wintergarten

Wintergarten

Gerade für Feiern bietet sich das Restaurant jetzt in der kalten Jahreszeit an. Deswegen haben wir für die obligatorische Weihnachtsfeier, aber auch für ein Firmen-Kick-Off oder eine private Veranstaltung ein paar tolle Vorschläge zusammen gestellt. Aber 30 Personen (und bis ca 110) hat man eine exklusive Atmosphäre – modern und doch gemütlich – und kann ab von neugierigen Blicken so richtig feiern. Tatsächlich sind eine ganze Menge Termine schon gebucht, aber wer rechtzeitig kommt…

Winterfeier-Flyer

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19 Sep 2011

Prost mein Engel

Beitrag von Gelhausen.

Die Engel Biermanufatur in Crailsheim ist vom Bundesministerium für Ernährung zur Bierbarauerei 2011 gekürt worden – Herzlichen Glückwunsch.

Was uns das angeht? 2008 bin ich durch einen Artikel in einer Fachzeitschrift auf die Seite www.engel-erlebnisse.de gestossen. Aus reiner Neugier habe ich dort meine Kontaktdaten hinterlassen, um mal zu sehen, was passiert. Kurz darauf meldete sich der Geschäfstführer und Inhaber Herr Wilhelm Fach und kam mit einem komplett mit Engel-Bier-Kisten lackierten Wagen vorgefahren. Sehr schnell haben wir gemerkt, dass wir ähnlich ticken: Menschen, die als Inhaber hinter ihren Produkten stehen, wirtschaftlicher Erfolg durch Qualität, kleine, feine Besonderheiten in den Produkten und das persönliche Gespräch.

Wir haben uns dann entschlossen, aus der großen Bandbreite der Engelbiere mit einem dunklen Kellerbier anzufangen – ein leckeres Stöffchen, dass wir auch heute noch im Programm haben. Das bekommen wir übrigends nicht durch unseren lokalen Getränkeverleger sondern dierekt von Engel, und zwar mit diesem Fahrzeug:

Prost mein Engel

Prost mein Engel

Mittlerweile haben wir zwei Engelbiere am Zapfhahn – das Engel-Weißbier hat das Erdinger verdrängt – und ein paar Sorten aus der Flasche. Eine davon ist das alkoholfreie Kellerbier – ein Traum, wenn man mal fahren muss. Und in unserem Golfclub Restaurant nineteen haben wir Engel auch schon platziert.

Also, es geht uns was an. Herzlichen Glückwunsch und Prost mein Engel

 

20 Jun 2011

Von QR-Codes und gejagten Schnitzeln

Beitrag von Gelhausen.

Wenn ich geglaubt habe, ich weiß schon alles, was man mit Smartphones so anstellen kann, dann habe ich offensichtlich nichts verstanden. Unser Serviceleiter Patrick Jobst – erklärtermaßen passionierter Geocacher – hat sein Hobby etwas abgewandelt in unseren Betrieb gebracht. Ab sofort werden bei uns die Schnitzel nicht mehr in der Küche gebraten sondern mit dem Smartphone per QR-Code gejagt – also zumindest die nicht essbaren.

Aber wie sieht denn so ein QR-Code aus? Eh Voila:

 

QR-Code, einfach mal scannen

QR-Code, einfach mal scannen

An acht Stellen im Hotel werden ab morgen QR-Codes versteckt, die unsere Schnitzeljagd erklären, einen Preis ausloben und die Frage, den Suchweg für die Antwort sowie den ungefähren Standort des nächsten QR-Codes enthalten. Und natürlich werden wir die Codes immer wieder aktualisieren, sonst wäre der Spaß ja an einem Tag vorbei.

Wie funktioniert das Ganze? Man muss nur den Barcode-Leser seines Smartphones an den QR-Code halten, dann erscheint nach kurzer Zeit der Text sowie in den meisten Fällen eine Website, die die Antwort auf die Frage und natürlich noch viele Informationen mehr enthält. Dann heißt es Antwort notieren, nächsten Code suchen und als Erster pro Tag die Lösungen an der Rezeption abgeben. Ich wünsche schon jetzt viel Spaß.

30 Apr 2011

Best Western PREMIER – was bedeutet das?

Beitrag von Gelhausen.

Die Best Western Premier Hotels zeichnen sich vor allem durch ein auffallend geschmackvolles Ambiente aus, bei dem viel Wert auf hochwertige Materialien und ein harmonisches Design gelegt wurde und man die Liebe zum Detail überall spüren kann….Zu allgemein? Dann zeigen wir Ihnen das einmal anschaulich an einem Beispiel.

Jedes Premier-Hotel wird regelmäßig einer zusätzliche Prüfung unterzogen. Hierzu setzt Best Western International extra einen Architekten ein – ein für jedes Hotel kostspieliges Unterfangen. Der Architekt hat die Aufgabe, das Designthema des Hotel, die drauf abgestimmte Inneneinrichtung und die verwendeten Dekorationsmaterialien zu bewerten. Wenn ein Haus z.B. zu Hälfte dem Gelsenkirchener Barock und zur anderen dem Bauhaus-Stil frönt, dann wird´s nichts mit dem Premier-Zusatz.

Aber es werden eben auch Veränderungen regelmäßig überprüft. In unserem Fall haben wir letztes Jahr unsere Bar umgebaut. Als Konsequenz daraus mussten ein Buffet im Restaurant und ein Pausenbuffet im Konferenzbereich neu positioniert werden. Das haben wir wie üblich und auch vernünftig erst einmal mit sehr ordentlichen Tischen mit Skirtings – so, wie man das von Banketten kennt – gemacht. Die Platzierung wurde auch für gut befunden und wir waren uns einig, dass hier bald eine dauerhafte Lösung, ein jeweils speziell angefertigtes Möbel, her muss. Naja, was ist bald? Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und andere Dingen erschienen wichtiger – die Buffets blieben, wie Sie waren.

Und dann kam er, Jan Verbeek, der von Best Western International gesandte Architekt. Sofort und völlig verständlich erhobt er mahnend den Zeigefinger und sagte: Dem Thema verpasse ich einen ganz neuen Platz auf der Prioritätenliste, nämlich den ersten. Jetzt hatten wir drei Monate Zeit, um das hier entstehen zu lassen:

Manchmal ist es wirklich gut, wenn man sich solche Zwänge auferlegen lässt. Wer weiß, vielleicht hätte das ganz sonst noch ein paar Monate länger gedauert.

18 Feb 2011

Ralf Bauer und die Mathematik

Beitrag von Gelhausen.

Auch unser zweiter Künstlerabend war wieder ein voller Erfolg. Drei Stunden lang haben abwechselnd wir mit unserem Menü und Ralf Bauer mit seinen unglaublich gut rezitierten Gedichten von Goethe über Schiller bis zu Heinz Erhardt unsere Gäste unterhalten. Als Tüpfelchen auf dem i hat Pat Fritz mit Guitarre und seiner außergewöhnlichen Stimme immer wieder das Publikum in seinen Bann gezogen. Das war wirklich ganz großes Theater.

Bauer in Love

Bauer in Love

Was aber hat es aber nun mit der Mathematik auf sich?

Die Geschichte geht so: Alle Gäste hatte Ihre reservierten Plätze, die Servicemitarbeiter waren mit der ersten Runde Getränkeservice durch und ich hatte allen Zuschauern den Ablauf des Abends erläutert. Jetzt war die Vorspeise in Form von einem Duett von Karimilachs an Safrangelee dran. Ein Kellner nach dem anderen verschwand mit drei Tellern im Saal, tauchte wieder auf und nahm die nächsten in Empfang. Das ging zügig vor sich hin und der Bestand an vorbereiteten Vorspeisen in der Küche nahm erwartungsgemäß ab.

Irgendwann sagte mein Küchenchef Matthias Müller dann: “Noch acht Vorspeisen, dann sind wir durch.” und machte einen ganz entspannten Eindruck. Nur das nach diesen acht Tellern der nächste Kellner kam und etwas von zwei oder drei Tischen ohne Vorspeisen murmelte. Entspannung passé, Vollgas. Innerhalb von drei Minuten wurden noch insgesamt 16 Vorspeisen nachgelegt, im Saal hat niemand etwas davon gemerkt.

Was aber war passiert? Die erste Vermutung war: Ihr könnt kochen aber offensichtlich nicht bis 108 zählen. Das war nämlich die von mir avisierte Zahl. Konnten ja nicht mehr Gäste sein, schließlich hatte ich bei der Erstellung des Tischplanes vor Start des Kartenverkaufs vor drei Monaten genau diese Zahl in den Ablaufplan geschrieben. Und wir haben immer nur von 108 Gästen gesprochen.

Nach einigem Gezeter haben wir also den Tischplan hervorgeholt und beschlossen – nur so zur Sicherheit, mußte ja stimmen – zu zählen. Das haben wir dann dreimal gemacht und kamen jedesmal auf 124 Plätze! Sensation! Der Chef hat sich verzählt, richtig doll sogar. Man konnte die Steine, die einigen vom Herzen gefallen sind, deutlich aufschlagen hören.

Aber wenn man weiß, dass der Hauptgang Kotelett vom Stubenküken war, dann ahnt man die eigentliche Sorge: haben wir genug Stubenküken? Da mein Küchenchef ein vor- und umsichtiger Mensch ist, hörte man recht zügig die nächste Steinlawine ins Tal rollen. Ja, wir hatten genug.

Keiner hat was gemerkt, aber Ralf Bauer und Pat Fritz haben sich über meine mathematischen Künste kaputt gelacht und ihr Honorar dreimal nachgezählt.

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9 Feb 2011

Der kleine, grüne Textmarker

Beitrag von Gelhausen.

Was haben ein grüner Textmarker und Social media miteinander zu tun?

Als Nicht-Digital-Native gibt es Dinge, für deren Ausführung ich einen Textmarker benötige. Manchmal markiere ich damit Passage oder Stichworte in Schriftstücken und regelmäßig ist er mein treuer Begleiter bei der Zahlungseingangskontrolle. Am liebsten ist mir dabei der Grüne – nicht politisch sondern eher wegen des Hoffnungsthemas.

Nun verlegt man so einen Textmarker auch schon einmal und da habe ich meinem diesbezüglichen Ärger über das wiederholte Versteckspiel meines Stabilos auf meinem persönlichen facebook-Profil Luft gemacht. Geht ja schnell und unaufwendig. Selten hatte ich so viele Kommentare in so kurzer Form. Und dann – plötzlich – erschien der Beweis, das auch Social Media Nachhaltigkeit erzeugen kann, ganz Old School per Brief:

Brief 1.0

Brief 1.0

Wir machen uns ständig Gedanken darüber, ob wir mit unseren ganzen Web 2.0 – Aktivitäten nur die Kür bedienen oder echtes Marketing machen. So etwas wie dieser Brief hilft vielleicht nicht bei der Messbarkeit des Wertes für unsere Unternehmen, es beweist aber, das etwas Substantielles dahinter steckt.

Fest steht, dass uns dieser Blog bei der Klickrate unserer Homepage www.konrad-zuse-hotel.de bereits richtig gute Dienste erwiesen hat. Er steht immerhin auf Platz 3 der Einstiegseiten, aber auf Platz 17 der Ausstiegseiten.

Und die Moral von der Geschichte? Wenn man sich wieder einmal fragt, ob man sich noch zu einem Post, einem Blog oder der Pflege der eigenen Homepage aufrufen sollte: einfach mal an den kleinen, grünen Textmarker denken.

31 Jan 2011

Born to be Waldi

Beitrag von Gelhausen.

27. Januar 2011, 19:00 Uhr: Die Spannung ist förmlich greifbar. Hünfeld wartet auf Waldemar Hartmann. (Na gut, nicht ganz Hünfeld, aber mit 130 Gäste waren wir schon sehr zufrieden.) Und dann war es soweit, Waldi live. Jeder, der gedacht hat, der kann in echt unmöglich so wie im Fernsehen sein, wurde auf´s freudigste enttäuscht. Bis tief in die Nacht war Waldi einfach Waldi; zum Anfassen, zum Fragen, zum Lachen, zum Spaß haben. Super, vielen Dank, lieber Waldemar.

Waldi in Hünfeld

Waldi in Hünfeld

Hier ein Auszug aus dem Artikel der Fuldaer Zeitung von Redakteur Thomas Bertz

Zugegeben: Es war weniger das feine Florett, das das 107 Kilo schwere bayerische Ur-Vieh für seine Witzchen eingepackt hatte; mitunter war es eher der Holzhammer. Und für „11-Freunde“-Leser und sonstige an Skurrilitäten interessierte Sportfans war manche Anekdote nicht neu, die Hartmann da im Konrad-Zuse-Hotel präsentierte. Aber geschenkt. Der 62-Jährige präsentierte die Geschichtchen auf so sympathische Weise, dass der Kultmoderator seinen Ansprüchen als eigener Programmdirektor mehr als gerecht wurde: „Ich habe keine Vision, keinen Auftrag. Ich will Spaß haben.“

Und Freude versprühte Hartmann. Er hat Spaß, und den übertrug er aufs Publikum. Von Spielerfrauen etwa ging es da zu Sandy Meyer-Wölden (heute ja Alessandra Pocher): „Die ist beim Pocher nur zwischengelagert, als Abwrackprämie der ARD.“ Thematisch nicht weit entfernt ging es zu „Loddar“ Matthäus und, und, und – viele aus dem Sport bekamen ihr Fett weg. Doch „Waldi“, der immer wieder Videos einspielte und kommentierte, um dann von seinem Schreibtisch aus – garniert mit drei Weizenbierflaschen – weiter zu sticheln, tat dabei keinem weh. Das ist selten geworden im Comedy-Zirkus. Die eine Stunde Programm verging so wie im Flug. Doch zum Glück war dann noch lange nicht Schluss. Kai Gelhausen, geschäftsführender Gesellschafter des Konrad-Zuse-Hotels, eröffnete den Frage-Reigen, das Publikum führte ihn fort. Und als sich „Waldi“ zum aktuellen Sportgeschehen äußerte, er aber auch weiter kräftig aus dem Nähkästchen plauderte – behielt er seine spitze Zunge. Ob Lothar Matthäus nach München zurückkehre? „Ins P1 bestimmt.“ Und was aus 1860 München werde? „Kümmern Sie sich lieber um Ihre Frau.“ Nicht nur das Programm war lustig wie informativ, der ganze „Waldi“ war und ist so; ein Typ. Seine Art kam an – ebenso wie das anschließende „Stadion-Essen“. Bei Currywurst, Sauerkraut, vielen Leckereien und (selbstverständlich) Weißbier wurde noch lange über Fußball diskutiert.

Das war ein richtig toller Abend, jetzt freuen wir uns auf Ralf Bauer und Pat Fritz in Bauer in Love.

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